Montag, 13. Juli 2009

Jetzt ist es schon wieder einen Monat her, dass ich abgegeben habe. Unglaublich... Aber ich kann nicht klagen, der letzte Monat war nicht schlecht.
Erst der Tag der Abgabe. Ich glaube, ich hatte ganze zwei Stunden geschlafen, bevor es wieder in die Arbeit ging. Ich hab noch ein bisschen an so manchen Problemstellen rumgefeilt, und bekam sogar von daheim Unterstuetzung in Form von meinem Vater, der noch zwei wichtige Boecke entdeckt hatte (zwei Figuren, die komplett schwary waren, keiner weiss warum) und zu meinem groessten Problem - total kaputter Textumbruch in dem Bereich wo ich Tabellen und Figuren hatte - mit einer einfacher Loesung beikam. "Drueck doch mal auf Enter, wenn der Cursor da steht." Bums, der ganze Text verschob sich und alles sah auf einmal gut aus. Ich hab keinen blassen Schimmer wieso und weshalb, aber ist mir auch egal.
Also ging es dann ans Drucken, da ich fuenf gebundene Exemplare in der Verwaltung abzugeben hatte. Der Kopierer stand in einem anderen Gebaeude und ich haette Kilometergeld bekommen sollen an diesem Tag. Aber alles in allen ging es recht stresfrei, und ich wurde locker fertig (eine halbe Stunde vor Fristende!) mit dem Binden. Damit war es also vollbracht. Das ganze wurde noch fotographisch festgehalten von Dominik, der guten Seele, der mir sogar ein ziemlich cooles T-Shirt zu diesem Anlass gedruckt hatte. Tusen takk an dieser Stelle auch nochmal!




Gut zu erkennen (wenn man ganz genau hinschaut) auch mein Playoffbaertchen - ich hatte Abgabe am gleichen Tag wie das letzte NHL-Playoffs Finale ausgespielt wurde...

Danach wurde es erstmal gemuetlich. Es gab Kuchen mit der Abteilung, und ich habe endlich meinen centimeterdick beladenen Schreibtisch aufgeraeumt. Herrliches Gefuehl. Im Anschluss ging es schleunigst heim, weil ich mit Dominik verabredet war zum kochen und vorgluehen. Was folgte war ein ziemlich wilder Abend, und ich bin immer noch mit der Rekonstruktion so einiger Details beschaeftigt. Von miener Bude aus, wo es schon einige Bierchen gab ging es weiter ins Driv, wo wir die Abteilung trafen, und ich schon plapperte wie ein Wasserfall. VOn dort weiter ins Flyt, die Snowborderbar, dann weiter in Verdensteater, die electrolounge von Tromsø (wir, inzwischen wieder auf zwei reduziert, aber lustig wie vier) versuchten uns sogar noch ein bisschen im Tanzen. Dummerweise war an diesem Freitag Reggae angesagt, nicht so das Ding von uns beiden. Also weter ins Circa, Tromsøs sehen und gesehen werden Bar, wo wir dann auch wieder zahlenmaessig anwuchsen, da wir einigen netten Pharmaziestudentinnen ueber den Weg liefen. Rein zufaellig versteht sich. Und da das immer noch nicht genug war ging es dann auch noch ins Gruenders, eine Bar, die ich bis jetzt immer noch nicht richtig einordnen kann. Und auch an diesem Abend nicht konnte. Es war so der Abschnitt des Abends, an dem ich glaube ich mehrere Male meine Begleitungen verloren habe, und jedes Wiedertreffen gefeiert wurde. Aber genau dieser Abschnitt des Abends unterliegt noch den Nachforschungen. Eigentlich dachte ich, es war alles nicht so schlimm, aber dann wurde mir folgendes Foto zugespielt:

Es dauerte einige Zeit bis ich ermitteln konnte, wem diese wirklich sehr kleidsame Sonnenbrille gehoert, und mir wurde versichert, dass noch einige, wesentlich schlimmere Bilder im Umkreis sein sollen. Na sauber.

Auf jeden Fall ging es bald danach heim fuer mich, sogar noch bevor die Kneipen schlossen (glaube ich), ein Nachspiel konnte dank geschicktem Handeln einer der Studentinnen verhindert werden (im nachhinein bin ich sehr dankbar dafuer) und am nachsten Morgen wachte ich mit herrlichen Kopfschmerzen und halbangezogen im Bett, fein saeuberlich um all die Sachen die noch auf meinem Bett lagen, geschlaengelt. Es gibt Geruechte, dass es manche nicht mal ins Bett schafften, sondern komplett angezogen auf dem Fussboden aufwachten, aber das unterliegt selbstverstaendlich der Diskretion...