Ja, am nächsten Tag ging es weiter. Wir waren eigentlich recht früh dran, vertrödelten dann aber doch etwas Zeit als wir noch etwas im alten Westen Berlins rumkurvten. Auslöser war, dass wir von der Stadtautobahn ein Hochhaus sahen, das mir bekannt erschien, und ich schnell mal der Hilde zeigen konnte, wo ich meine Kindheit verbrachte. Ich war von mir selber erstaunt, dass ich noch so gut navigieren konnte dort nach 21 Jahren seit wir dort weg sind. Zumindest, wenn man nicht in Betracht zieht, dass das Hochhaus das komplett falsche war, und ich die dessen Umgebung die ganze Zeit erzählte, mir würde das alles so bekannt vorkommen…
Schließlich kamen wir aber in meinen Bezirk und sahen einige schöne Eckchen von früher, unsere Wohnung, den Schrebergarten, und sogar das Spielzeuggeschäft von früher existierte noch. Ich war gerührt…
Schließlich kamen wir aber in meinen Bezirk und sahen einige schöne Eckchen von früher, unsere Wohnung, den Schrebergarten, und sogar das Spielzeuggeschäft von früher existierte noch. Ich war gerührt…
Weiter ging es dann jedoch nach Bayern und ich wollte dort möglichst schnell ankommen. Wir hatten aber eine ruhige Fahrt, und ich auf dem letzten Teil einen Heidenspaß. Ich überließ Hilde das Steuer, und allein bei dem Gedanken in Deutschland auf einer Autobahn zu fahren rutschte ihr das Herz in die Hose. Nach anfänglichen 100 und Schweißausbrüchen fuhr sie jedoch absolut souverän und mit immerhin 155 km/h. Wir machten noch kurz beim zukünftigen Brautpaar Halt in Regensburg um dort Hallo zu sagen bevor es schließlich nach Höhenberg weiterging.
Dort erwartete uns nicht einmal das Chaos wie ich mir das vorgestellt hatte. Meine Eltern standen mitten im Umzug und ich dachte, ich müsste erstmal Kartons verrücken um überhaupt ins Haus zu kommen, dem war aber nicht so. Wir konnten uns einen schönen ruhigen Abend machen und uns ein bisschen von der Reise erholen. Sehr schön das!
Am Freitag verbrachten wir den Tag uns ein bisschen am Umzug zu beteiligen, was für mich hauptsächlich darin bestand meine Sachen zu sichten und grob zu sortieren. Ich hatte vor, mich von einem Großteil entweder mittels Müll, Flohmarkt oder ebay zu trennen. Außerdem mussten wir noch in die Stadt (wie war das schön, am halbaufgebauten Volksfest vorbeizufahren – es fing sofort zu kribbeln an), um noch ein paar Besorgungen für die Hochzeit zu tätigen. Abends fuhren wir in die Stadt, ein konspiratives Treffen bezüglich der tags drauf folgenden Hochzeit war einberufen worden. War recht lustig schon mal die ersten und vor allem zahlreich erschienenen Leute zu treffen. Wir arbeiteten noch unsere Ideen aus und gingen danach noch auf eine Halbe ins neue Cairo, direkt in der Nachbarschaft unseres Treffpunkts beim Höchi in der schönen Lindenstrasse. Ich musste mich leider mit Laptop in den Biergarten setzen, weil es noch ein paar Details (nennen wir es mal so) zu tun gab für den nächsten Tag. Später trafen Hilde und ich uns noch mit meiner Amtskollegin, Suiv, der Trauzeugin, und wir tauschten letzte Geheimnisse aus bevor es wieder heim ging. Mein Tag war noch lange nicht zu Ende, da ich immer noch nicht ganz mit oben genannten Details fertig war. Ich bin auf den Tag gespannt, an dem es mir mal gelingt etwas rechtzeitig – also eine Woche vorher oder so – fertig zu haben… Vermutlich mein letzter Tag…
1 Kommentar:
Hey Hupfi,
schöne Weihnachten 'nen guten Rutsch und viele Grüße aus Niederbayern!!!
Daniel
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